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"Trauriger Tag für die Weltwirtschaft"

Trump-Zölle treffen diese deutschen Industrien besonders hart

  • Veröffentlicht: 03.04.2025
  • 14:48 Uhr
  • Emre Bölükbasi
Mehrere Industrien werden laut Experten von den neuen US-Zöllen besonders stark betroffen sein. (Symbolbild)
Mehrere Industrien werden laut Experten von den neuen US-Zöllen besonders stark betroffen sein. (Symbolbild)© ronniechua - stock.adobe.com

Was machen die US-Zölle mit der deutschen Wirtschaft? Eine Expertin warnt jetzt vor dramatischen Folgen - besonders in zwei Industrien.

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US-Präsident Donald Trump hat seinen bisher radikalsten Zoll-Hammer geschwungen - wie wird das aber die deutsche Wirtschaft beeinflussen? Im :newstime-Interview skizziert Lisandra Flach, Leiterin des Zentrums für Außenwirtschaft der ifo, ein düsteres Szenario: Das Bruttoinlandsprodukt könne um 0,3 Prozent schrumpfen. Besonders Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie oder der Maschinenbau könnten unter den Folgen der XXL-Abgaben leiden, warnt die Expertin.

Lisandra Flach

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"Das größte Risiko für die Weltwirtschaft ist aktuell eine Zollspirale", fügt Flach hinzu. Im schlimmsten Fall drohe sogar ein Handelskrieg oder gar ein Stillstand beim Handel. Ihr Fazit: "Es ist ein trauriger Tag für die Weltwirtschaft." Die angekündigten US-Zölle seien "wahrscheinlich die bedeutendste unilaterale Zollerhöhung seit Jahrzehnten" und "ein Wendepunkt für die Weltwirtschaft".

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Weltweit drohender Arbeitsplatzabbau

Die Chefin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, weist im Gespräch mit :newstime auch auf die schwierige Lage hin, auf die US-Bürger:innen zusteuern würden. Der Grund: Unter anderem die Fahrzeugpreise würden jetzt steigen.

Und Trumps Ziel, Unternehmen im Ausland zur Verlagerung ihrer Produktion in die USA zu bewegen? Laut Müller dürfte das nicht so einfach klappen. "Neben der Tatsache, ob man so was überhaupt in Erwägung zieht, ist das ja nicht, was man von heute auf morgen machen kann. So ein Werk neu aufzubauen, Genehmigungsverfahren und anderes mehr dauert oftmals auch zwei Jahre und mehr", erklärt sie. Zudem rechnet die Expertin weltweit mit Arbeitsplatzabbau.

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:newstime vom 04. April 2025 | 15:40
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