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FBI: Terrorverdacht nach Schüssen in Minnesota erhärtet sich

  • Aktualisiert: 28.08.2025
  • 23:59 Uhr
  • Michael Reimers
Menschen besuchen eine behelfsmäßige Gedenkstätte an der Annuniciation Catholic Church, nach den Schüssen im Umfeld einer katholischen Schule mit zwei toten Kindern.
Menschen besuchen eine behelfsmäßige Gedenkstätte an der Annuniciation Catholic Church, nach den Schüssen im Umfeld einer katholischen Schule mit zwei toten Kindern.© Abbie Parr/AP/dpa

Minneapolis trauert nach den Schüssen in einer Kirche. Jetzt gibt es neue Details: Laut FBI deutet alles auf einen Hassangriff mit terroristischem Hintergrund hin.

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Nach den tödlichen Schüssen auf Kinder im Umfeld einer katholischen Schule in Minneapolis sieht die US-Bundespolizei FBI den Terrorverdacht erhärtet. Bei den Ermittlungen gesammelte Beweise wiesen auf einen von Hass motivierten Akt von Inlandsterrorismus hin, schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Online-Plattform X.

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So habe sich der Schütze in einem Manifest und in Inschriften auf den Waffen antireligiös und antikatholisch geäußert. Auch habe er Hass gegen Juden geäußert und zu Gewalt gegen sie aufgerufen, unter anderem mit Verweis auf den Holocaust.

Patel bestätigte auch frühere Angaben, wonach auf einem der Gewehrmagazine ein Aufruf zu Gewalt gegen US-Präsident Donald Trump gestanden habe.

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Laut des US-Senders CNN sind auf Videoaufnahmen zudem Waffen zu sehen, die mit Namen von Massenmördern versehen sind. CNN berichtete zudem von einem Notizbuch, mit wirren Einträgen, des Täters. Demnach soll der Verdächtige geschrieben haben, dass er mit dem Angriff keine Botschaft habe verbreiten wollen.

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Staatsanwalt: geballter Hass auf viele Gruppen

Auch die Staatsanwaltschaft sieht bei der tatverdächtigen Person auch einen geballten Hass auf viele Gruppen: Schwarze, Mexikaner, Christen und Juden. Ihr Herz sei voller Hass gewesen. Nur für eine Gruppe habe sie wohl Bewunderung gehabt: Massenmörder und Amokläufer an Schulen. Ermittler:innen stellten laut Polizei 116 Patronen am Tatort sicher.

Laut US-Heimatschutzministerin soll sich die tatverdächtige Person als Transperson bezeichnet haben. Transpersonen sind Menschen, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlen. Der Polizeichef bestätigte auf der Pressekonferenz am Nachmittag (Ortszeit), dass die tatverdächtige Person vor ein paar Jahren ihren Namen geändert habe. US-Medien berichteten, dass der Person bei Geburt das männliche Geschlecht zugeschrieben wurde, sie sich aber als weiblich identifiziert habe.

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Tödliche Schüsse während eines Schulgottesdienstes

Während eines Schulgottesdienstes in Minneapolis im Norden der Vereinigten Staaten hatte ein Schütze am Mittwochmorgen (27. August) durch die Fenster einer Kirche auf Kinder auf Kirchenbänken geschossen.

Zwei Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren starben noch am Tatort. Darüber hinaus wurden nach neusten Angaben der Stadt 15 Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren und 3 Erwachsene verletzt.

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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